A1 Bescheinigung bei Tätigkeiten im Ausland

#1
Hallo, ich denke, dass dieses Thema auch bei dem ein oder anderen vorkommt oder vorgekommen ist.
Wie habt Ihr das bei Euch geregelt oder geplant? Unsere Belegschaft ist ggf. 1 -2 Tagen im Ausland tätig, so dass es nur kurzfristig ist. Unser Arbeitgeber sieht hier keinen Grund auf Grund der Zweckmäßigkeit zu handeln. Wohl auch, da es kaum realistisch ist, bei jedem Einsatz, was täglich vorkommen kann, diese Bescheinigungen einzuholen. Nach dem was ich in anderen Foren gelesen habe, aber auch bei der Deutschen Rentenversicherungsanstalt erfragt habe, kann es schon zu Problemen kommen, die einem Arbeitgeber nicht so bewusst sind, inkl. Arbeitsunfälle.
 

Rm Baer

Erfahrenes Mitglied
#2
Hallo Hägar.
Ich konnte nicht in Erfahrung bringen ob das bei uns überhaupt erledigt wird.
Aber letzten Endes geht es doch um Sozialabgaben die dein AG dann doppelt entrichten muss. Würde mich als Vertretung der AN nicht wirklich stören. Klar, geht da Geld verloren. Das kann auch im Steuerrecht passieren und der AG verliert Geld von dem der BR nie etwas mitbekommt.
Versichert sind die Kollegen über die Berufsgenossenschaften und bekommen auch ihre Leistungen im Falle eines Arbeitsunfall. Ob sich die Bereufsgenossenschaften dann ihr Geld wieder holt, betrifft dann nur dem Arbeitgeber.
Gruß
 
#3
Hallo Hägar.
Ich konnte nicht in Erfahrung bringen ob das bei uns überhaupt erledigt wird.
Aber letzten Endes geht es doch um Sozialabgaben die dein AG dann doppelt entrichten muss. Würde mich als Vertretung der AN nicht wirklich stören. Klar, geht da Geld verloren. Das kann auch im Steuerrecht passieren und der AG verliert Geld von dem der BR nie etwas mitbekommt.
Versichert sind die Kollegen über die Berufsgenossenschaften und bekommen auch ihre Leistungen im Falle eines Arbeitsunfall. Ob sich die Bereufsgenossenschaften dann ihr Geld wieder holt, betrifft dann nur dem Arbeitgeber.
Gruß
Hallo RmBaer, mir geht es nicht ums Geld. Es geht um das Verfahren selbst. Die Verordnung ist von 2004 und seit 2010 in Kraft. Seit 2019 fangen die Länder an zu kontrollieren. Im Ereignisfall wird einmal die Firma bestraft, aber auch der Mitarbeiter selbst auch. Die Höhe der Strafen werden vom Zielland festgelegt und können in Höhe der Sozialabgaben pro Tag bis zu 10000 Euro sein. Österreich verpflichetet zwingend die Bescheinigung dabei zu haben, Frankreich auch. Und nun stellt Euch alle Kollegen vor, die z.b. dienstlich zum Meeting ins EU Ausland müssen. Die benötigen so etwas ebenso, wie z.B. Service Techniker, die zu einem Einsatzort ins EU Ausland müssen. Hat also hier bereits schon jemand Erfahrungen gesammelt?
 

Rm Baer

Erfahrenes Mitglied
#4
Wenn der Mitarbeiter auch einen Strafe bekommt, also persönlich einen Nachteil hat und nicht nur der AG, dann seid ihr mit dem § 80(1) 1 dabei.
Wenn, wie ich mittleiweile feststellen konnte der Antrag Online geschrieben wird und gleich als PDF ausgedruckt werden kann, verstehe ich deinen AG auch nicht.
Gruß
 

andreashutsch

Neues Mitglied
#5
Hallo
Ich bin bei einer Deutschen Firma seit über 20 Jahren fest angestellt,und soll künfig als Technischer Leiter im Zweigbetrieb in Tschechin eingesetzt werden. Das heist für mich Montag nach Tschechin auf Arbeit fahren und Freitag wieder zurück nach Deutschland. Das soll für die kommenden Jahre gelten. Was ist da in Bezug auf die A1 Bescheinigung zu Beachten.