Arbeitszeiten im Home Office

Hägar

Aktives Mitglied
#1
Hallo,
wir haben Mitarbeiter, die bundesweit tätig sind und somit ständig unterwegs sind. Diese Mitarbeiter haben auch einen Home Office Vertrag, so dass sie ansonsten von zuhause aus arbeiten können. Der Arbeitgeber kommt nun mit der Weisung, dass der Mitarbeiter die Tätigekeiten alles über 30 Minuten von zuhause aus, dem Vorgesetzten gemeldet werden muss. In den Betriebsvereinbarungen zu HomeOffice und Arbeitszeit ist dies nicht festgelegt. Fällt das unters Direktionsrecht, denn eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, dass er das darf.

Danke
 

Hägar

Aktives Mitglied
#3
Hallo, das sehe ich etwas anders, denn ich finde, dass es zu weit geht. Ein Direktions- oder Weisungsrecht geht nur soweit, wie es konkreter irgendwo geregelt ist. Wenn nicht, dann ist es seitens AG nicht möglich aus meiner Sicht.
 

Sittingbull

Erfahrenes Mitglied
#4
Moin,
Zitat: dass der Mitarbeiter die Tätigekeiten alles über 30 Minuten von zuhause aus, dem Vorgesetzten gemeldet werden muss. Zitatende
das verstehe ich nicht ganz. ist das der Arbeitsnachweis oder der Arbeitszeitnachweis?
Gruß
Sittingbull
 

Hägar

Aktives Mitglied
#5
Moin,
Zitat: dass der Mitarbeiter die Tätigekeiten alles über 30 Minuten von zuhause aus, dem Vorgesetzten gemeldet werden muss. Zitatende
das verstehe ich nicht ganz. ist das der Arbeitsnachweis oder der Arbeitszeitnachweis?
Gruß
Sittingbull
Moin, wir haben Servicetechniker, die zu Entstörungen immer raus fahren. Dies nicht von einem Büro- oder Firmensitz aus, sondern von zuhause aus. Es gibt eine HomeOffice Regelung und vertrauensvolle Zeiterfassung. Nun kommt der Arbeitgeber und meint, dass er anweisen könnte, dass wenn man länger als 30 Minuten zuhause ist ihm das mitzuteilen hat. Solche 30 Minuten können durchaus immer wieder vorkommen, um sich auf den nächsten Einsatz (geplant/ ungeplant) vorzubereiten. Also Einsatz- und Zielstandortplan durchsehen, Ersatzteile bestellen, Protokolle schreiben etc. Ich halte das Vorgehen des Arbeitgebers hierbei eher um eine Leistungs-und Verhaltenskontrolle.
 

armesau:D

Erfahrenes Mitglied
#6
Moin, wir haben Servicetechniker, die zu Entstörungen immer raus fahren. Dies nicht von einem Büro- oder Firmensitz aus, sondern von zuhause aus. Es gibt eine HomeOffice Regelung und vertrauensvolle Zeiterfassung. Nun kommt der Arbeitgeber und meint, dass er anweisen könnte, dass wenn man länger als 30 Minuten zuhause ist ihm das mitzuteilen hat. Solche 30 Minuten können durchaus immer wieder vorkommen, um sich auf den nächsten Einsatz (geplant/ ungeplant) vorzubereiten. Also Einsatz- und Zielstandortplan durchsehen, Ersatzteile bestellen, Protokolle schreiben etc. Ich halte das Vorgehen des Arbeitgebers hierbei eher um eine Leistungs-und Verhaltenskontrolle.

Es wird aber vom Gesetzgeber verlangt, der AG kann nichts dafür. Es ist als AZ-Nachweis gedacht, damit die 11-Stunden Regelung, als Beispiel, eingehalten wird etc. Das Alles dient dem Schutz der MA gegen mögliche (selbst-, oder nicht) Ausbeutung...
 
Zuletzt bearbeitet:

Hägar

Aktives Mitglied
#8
Ja, das verstehe ich. Aber das haben wir eh mit einem Tool, in der die Zeiten Kommen/Gehen erfasst werden. Hier wäre alles vorhanden, was notwendig wäre. Nur zwischendurch die Arbeiten zu "kontrollieren" geht hier meiner Meinung nach zu weit.